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New York – Tipps und Tricks (Teil 3)
Weiter geht es im Text. Nachdem wir nun sehr viel gesehen haben, kommen wir einmal zu den – mitunter elementar wichtigsten- Dingen in New York City – dem Einkaufen.
Bargeld wird zum Shoppen nicht unbedingt benötigt, denn die Kreditkarte will richtig heiß gemacht werden. Langsam! Nicht sofort losrennen, denn es gibt vor dem Shoppen noch einiges zu beachten. Die meisten von uns kommen ja wieder zurück nach Deutschland und müssen auch am Zoll vorbei. Die dortigen Mitarbeiter sind in der Regel recht freundlich, machen nur ihren Job und es gilt das alte Sprichwort “Wie man in den Wald ruft, so schallt es auch wieder heraus”. Wer bist zu einem Warenwert von 430 Euro eingekauft hat, der darf getrost durch den grünen Durchgang tappern. Keine Angst, wer “drüben” etwas mehr eingekauft hat. Wer unter 700 Euro bleibt, sollte durch den roten Durchgang gehen und der Differenzbetrag zwischen den 430 und 700 Euro wird pauschal mit 17,5 Prozent besteuert (soweit ich weiß, kommt noch eine kleine Bearbeitungsgebühr dazu – kann mich aber auch irren). Der ein oder andere wird nun lächeln, denn unsere Umsatzsteuer liegt bekanntlich bei 19 Prozent. Mehr sollte nicht eingekauft werden, denn oberhalb dieses Betrags wird es schnell recht teuer. Und wer trotz dieser Vorgaben durch “Grün” tappert und dabei erwischt wird, ist selbst schuld.
Die Mehrwertsteuer im Bundesstaat New York beträgt übrigens 8,375 Prozent, was ja relativ gering ist.
Nachdem nun endgültig alle Unklarheiten beseitigt sind, kann der Shoppingmarathon beginnen.
Ihr seid bestimmt auf die ganzen Tipps und Tricks gespannt – ich fange aber lieber “ganz normal” an. Ganz klassisch, die 5th Ave – die teuerste Einkaufsmeile der Welt (also miettechnisch gesehen). Selbstverständlich sind die Flagshipstores der verschiedenen Designer zu finden: Gucci, Louis Vuitton, Prada, Armani, Abercrombie & Fitch, Tommy Hilfiger, Diesel aber auch Tiffany & Co und viele andere. Normalerweise tapper ich nicht so gerne durch die 5th, denn diese ist immer voll von Touris. Allerdings “muss” ich zu Tommy Hilfiger – es ist der größte Tommy Laden in NYC (evtl auch der ganzen USA – I don`t know). Hier finden wir die neuesten Kollektionen zu relativ günstigen Preisen (im Vergleich zu Europa) – wenn noch ein Sale dazu kommt, umso besser! Das japanische Unternehmen Uniqlo befindet sich auch in der 5th Ave und dort bekommt man recht günstig normale Klamotten. (übrigens sind auch H&M und Zara auf der 5th vertreten, allerdings kann man sich den Besuch dort sparen, denn es ist kaum ein Unterschied zu den europäischen Filialen)
Wer Nachwuchs erwartet, einen Zwerg dabei hat oder das Kind im Mann erwecken will, sollte zu FAO Schwarz tappern, die Augen werden garantiert größer – Spielzeug ohne Ende aus jedem Bereich!
Direkt vor FAO befindet sich auch ein Glaskasten mit Obstsymbol, wo man völlig überteuerte Technik bekommt- dieser schaut von außen zwar recht gut aus, sollte dennoch gemieden bzw. nur das ‚free Wifi‘ davor genutzt werden.
Wer übrigens ganz allgemein Technik rund um die 5th und auch den Times Square Technik in einem der vielen Elektroläden kauft, ist selbst schuld – teurer geht es nicht mehr, schaut lieber außerhalb dieser Touri-Ecken danach. Aber denkt dran, je mehr Technik, desto weniger Klamotten können eingekauft werden, weil die Freimengengrenze schneller erreicht ist. Denkt einmal darüber nach.
Weiter im Text. Wenn wir zufällig in der Nähe vom Ground Zero sind, entdecken wir dort das Century 21 – ein riesiges Outlet mit Klamotten zu Schnäppchenpreisen! Sämtliche Designermarken sind auf mehreren Ebenen vertreten und locken zum Shoppen. Die Damen werden sich über die große Taschenauswahl freuen, aber auch die enorme Auswahl an Sonnenbrillen ist überwältigend. Ja, die Männer kommen auch nicht zu kurz, denn von Anzügen, Hemden, Krawatten, Socken und noch vieles mehr, ist alles zu finden. Man muss zwar in dem Gewühl ein bisschen nach den Highlights suchen, aber ich kann jetzt schon wetten, dass beim Anschauen des Kassenzettels ein Lächeln zu erkennen sein wird. Kleiner Tipp zu Century 21: Nicht am Wochenende (Sa. und So. geöffnet) besuchen und sonst möglichst früh am Morgen vor Ort sein. Wer das nicht beachtet, darf sich nicht wundern, dass es etwas voller ist.
Da wir nun schon bei Outlets sind, lege ich Euch die Jersey Gardens ans Herz. Diese liegen allerdings in Jersey und sind nur per Bus zu erreichen – mir ist zumindest keine andere Möglichkeit bekannt. Aus diesem Grund war ich auch noch nicht selbst dort. Die Preise sollen aber nochmals etwas günstiger als im Century 21 sein.
Ich persönlich tapper gerne durch SoHo und decke mich mit Klamotten, Schuhen und allem anderen ein. Einfach den Broadway Richtung Uptown laufen und schon findet man ein Geschäft neben dem anderen. Neben Ben Sherman und den üblichen Verdächtigen sind hier auch kleinere Labels und Shops vertreten. Motto beim ersten NYC Besuch: Wenn Dich schon das Schaufenster anspricht, rein in den Laden. Du weißt nie, ob Du hier nochmals vorbei kommst!
Für die Jeansträger unter uns empfehle ich die Kette “OMG” – Jeans von Levis, Calvin Klein und Konsorten zu richtig guten Preisen (ca. 50-90 $ pro Jeans). Kleiner Tipp: seine eigene Größe sollte bekannt sein, man sollte auch ungefähr wissen, was gesucht wird und sich bloß nicht beim Anprobieren hetzen lassen. Die Verkäufer sagen zu jeder getesteten Jeans “Nice!” oder “I like it”, auch wenn es noch so bescheuert ausschaut.
Da wir schon in SoHo unterwegs sind, sollten wir auch bei Aldo und Steve Madden reinschauen. Mädels, diese beiden Tipps sind etwas für Euch! Schuhe, Schuhe und nochmals Schuhe! Noch dazu in allen Varianten, von High Heels über Stiefel bis hin zu Sneakers ist alles dabei. Zusätzlich zu der Auswahl an Schuhen gibt es bei Aldo noch Accessoires.
Wer noch nicht genug Schuhe hat, tappert weiter zum Converse Shop am Broadway. Hier gibt es fast alle Chucks und die weiteren Converse Produkte zu einem super Preis. Wem die Auswahl nicht reicht, der kann seinen Schuh selbst designen und hat somit etwas Einmaliges. Tipp: Gleich am Anfang der Reise hintappern und selbst designen, da es ca. 2 Tage dauert, bis der Schuh fertig ist. Für einen Chucks- oder Conversefan ist ein Besuch ein absolutes Muss!
Was mir an dieser Stelle einfällt: Für diejenigen, die es etwas größer brauchen, habe ich auch einen kleinen Tipp – JCPenney in der 100 West 33rd Street hat eine große Auswahl an tragbarer und günstiger Mode in großen Größen.
Ein persönliches Shopping Highlight von mir ist die Bleecker Street. Richtig schöne, kleine Läden und vor allem nicht so überlaufen. Dort befindet sich auch mein Lieblingshutladen Goorin Bros. Wer Hüte mag, der ist hier genau richtig! Ah, ich muss wieder rüber, mir fehlen noch ein paar Hüte. ![]()
Wer darf in der Bleecker Street nicht fehlen: Der erste und einzige Karl Lagerfeld Store der Welt! Seine Kollektion wird zwar ausschließlich online (über net-a-porter) vertrieben, dennoch kann man diese vor Ort live anschauen und auch andere “Kleinigkeiten” erwerben, welche es nur dort gibt. Ein Traum für jeden Karl Fan!
Außerdem ist z.B. noch ein Marc by Marc Jacobs Shop zu finden. Rein in die gute Stube, denn es gibt T-Shirts für ca. 25 Dollar! Ja, es gibt auch Einzelstücke, welche “etwas” mehr kosten, wer es etwas exklusiver mag.
Einige werden sich jetzt wundern, warum nichts über den Meatpacking District geschrieben wurde. Der District ist sicherlich schick, doch bisher hat er mich nicht vom Hocker gerissen. Ich bin noch immer eher für SoHo und Bleecker Street. Außerdem habe ich hier nur einen ganz ganz kleinen Teil aufgezählt, es gibt ja noch so viel mehr! (Die Kaufhäuser Macys, Bloomingdales oder Saks, die tollen Buchläden, amerikanische Lebensmittel und und und…!) Und zusätzlich ändert sich vieles auch sehr schnell. Es ist schließlich die Stadt, die niemals schläft!
Fazit: Shop ‘til you drop! Los gehts!
New York – Tipps und Tricks (Teil 2)
…also, wir sind im Hotel angekommen, Zimmer ist super, jeder war schon auf der Toilette und nun kann die große Stadt kommen. Mittlerweile dürfte es ja später Nachmittag in NYC sein und schlafen wird sowieso überbewertet!
Nun kommt es darauf an, wo wir untergebracht sind und ob sich ein Subway-Ticket lohnt. Ich persönlich bin ein Fan der New Yorker U-Bahn, dem Rumpeln und der Smartphonedichte. Ich bevorzuge ein 7 Tage Ticket der Metro für aktuell 29$ pro Nase, denn ich habe keine Lust, mich jeden Tag um ein neues Ticket zu kümmern. (Übrigens kann man auch durchaus in der U-Bahn mitten in der Nacht einschlafen – alles schon ausprobiert (also zumindest Richtung Brooklyn – Richtung Harlem wäre ich etwas vorsichtiger)).
Was muss man in New York unbedingt gesehen haben? Ist natürlich schwierig, denn woher soll ich wissen, was Euch so interessiert!?! ![]()
In einigen Reiseführern steht, dass man unbedingt die Freiheitsstatue von nah und das Empire State Building von oben gesehen haben muss. Wer sich so einen Käse einfallen lässt, weiß ich auch nicht. Die Freiheitsstatue ist immer überlaufen und Wartezeiten von 2 Stunden und mehr sind keine Seltenheiten. Lieber mit der Staten Island Ferry vorbei tuckern (ist übrigens mit unserem U-Bahn Ticket kostenlos) und die Liberty Lady vom Boot aus bewundern.
Wie schon erwähnt, das Empire State Building muss man auch nicht “besteigen”, es reicht, einen Blick in die Lobby zu werfen. Warum? Da oben zieht es wie Hechtsuppe. Im Ernst, lieber Richtung Rockefeller Center und das “Top of the Rock” in 259 Meter Höhe erklimmen. Von dort oben hat man nämlich einen sehr guten Blick AUF das Empire State Building und Richtung Downtown. Im Gegenzug aber auch einen schönen Blick auf den Central Park. Ich glaube sogar, dass der Eintrittspreis zum Top of the Rock etwas günstiger ist, als das Empire (kann mich aber auch irren).
Des Weiteren werden immer wieder Helikopterrundflüge angeboten, was man meiner Meinung nach nicht unbedingt benötigt – gehen viel zu schnell vorbei, man bekommt nichts neues zu sehen (wenn man schon oben auf dem General Electric Building = Top of the Rock war) und ist zudem viel zu teuer.
Natürlich fahren wir (falls wir dort nicht wohnen) mit der Linie A oder C nach Brooklyn, steigen allerdings bei der U-Bahn Haltestelle “High St” aus und tappern Richtung East River, kommen im Brooklyn Bridge Park an und genießen die Skyline von Manhattan Downtown. Für die Foursquare-Liebhaber unter uns, ein Check-In beim Dumbo-Karussell (free WiFi) ist Pflicht!
Da wir “zufällig” nun auch in der Nähe der Brooklyn Bridge sind, könnten wir auch über diese zurück nach Manhattan tappern. Irgendwie ist es schon ein “Muss”, obwohl der Fußweg z.B. durch den Lärm der fahrenden Autos unter dem Fußgängerweg am Anfang etwas unangenehm ist, dennoch bin ich begeistert, wenn das Begrüßungsschild des Bürgermeisters ins Blickfeld rutscht.
In Manhattan angekommen befinden wir uns schon im ersten Park, dem City Hall Park – und wenn wir schon bei Parks sind, sollten die anderen auch nicht zu kurz kommen. Beginnen wir beim größten Park, der Lunge von New York, dem Central Park. Im Park begegnet man jeder Menge Personen, entweder auf dem Fahrrad, joggend, mit Inlinern oder einfach beim Spazieren gehen. In den wärmeren Monaten des Jahres sind auch verschiedene Künstler anzutreffen oder es wird ein Baseballmatch ausgetragen. Man muss einfach einmal dort gewesen sein, um die Atmosphäre zu genießen. Es gibt noch einige weitere schöne Parks in NYC, alle aufzuzählen wäre etwas zu viel verlangt, dennoch möchte ich meine zwei Lieblingsparks erwähnen.
Zum einen haben wir den High Line Park im Westen von Manhattan. Dieser Park ist etwas ganz besonderes, er ist auf einer oberirdischen, stillgelegten U-Bahn Strecke angelegt. Dieser Park ist auch im Winter ein Highlight, da die Sonne schön auf die Sitz- und Liegeplätze prasselt. Mein persönliches Highlight ist allerdings der Bryant Park direkt hinter der New York Public Library (auch hier unbedingt mal einen Blick reinwerfen). 2009 fand im Park noch die New Yorker Fashion Week statt, im Winter befindet sich eine Eislaufbahn darin und in der Vorweihnachtszeit ist ein Weihnachtsmarkt aufgebaut. Selbstverständlich gibt es auch hier Free WiFi und ich genieße immer die Zeit für eine kleine Pause, um die beruhigende Atmosphäre aufzusaugen.
Für die Männer oder technikbegeisterten Damen oder als Alternative für einen Regentag habe ich auch noch ein kleines Highlight im Westen direkt am Hudson River (Pier 86 in Höhe 46. Straße). Es handelt sich um einen stillgelegten Flugzeugträger, ein U-Boot und eine Concorde, welche ausgiebig besichtigt werden können. Natürlich gibt es noch gefühlte tausend weitere Museen in der Stadt: The Metropolitan Museum of Art, Guggenheim Museum, Skyscraper Museum, um nur ein paar zu nennen, es ist sicherlich für jeden Geschmack was dabei!
Wir waren lange genug an Land, das Wetter ist klasse und wir begeben uns nun wieder Richtung Wasser, um die herrliche Skyline bewundern zu können. Die Circle Line Touren kann ich bestens empfehlen. Man tuckert 2 oder auch 3 Stunden auf dem East- und dem Hudson River durch die Gegend (übrigens kommt man auch an der Freiheitsstatue vorbei) und lässt sich die verschiedenen Bauwerke erklären. Wer etwas schneller unterwegs sein möchte, der nimmt “The Beast” und rast im Speedboot über den Hudson.
Für die ganzen Sehenswürdigkeiten lege ich Euch den “New York Pass” ans Herz. Dieser beinhaltet Rabatte, Touren und ca. 70 freie Eintritte zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten und/oder die Benutzung des sogenannten “Fast Track”, mit dem man Warteschlangen überspringt und einiges an Zeit spart. Noch dazu gibt es einen kleinen Stadtführer. Tipp: Wer diesen rechtzeitig bucht (es gibt immer wieder Aktionspreise), kann zusätzliche Rabatte einsammeln.
Zurück auf dem Festland geht es selbstverständlich auch einmal nach Chinatown und Little Italy. Ob tagsüber oder in der Nacht, man ist einfach in einer eigenen Welt und kommt aus dem Staunen nicht mehr raus. Von außergewöhnlichem Essen bis zu jeglichem Kitsch ist aber auch wirklich alles zu finden. Tipp: Bestellt Euch irgendwann einmal etwas zu essen in einer Nebenstraße in Chinatown – bei mir musste ein Gast mein Englisch ins Chinesische übersetzten, damit ich überhaupt etwas bestellen konnte.
Es gibt mit Sicherheit noch hundertausende andere Sehenswürdigkeiten und Dinge, welche noch zu tun sind, doch vorerst muss es reichen, denn wir wollen auch noch etwas shoppen gehen. Was und wo wird in Teil 3 verraten.
New York – Tipps und Tricks (Teil 1)
Kinder der Nacht, mittlerweile war ich ja schon öfter in New York City und werde häufig auf Twitter gefragt, was ich so empfehlen könnte. Der Mensch ist ein faules Tier und damit ich nicht jedem Einzelnen eine Mail schreiben muss, lieber ein allgemeiner Post zu “meiner” Stadt.
Als allererstes muss der passende Flug gefunden werden. Per Schiff dauert es nun mal etwas länger und man bekommt nur Wasser zu Gesicht – will ja keiner. Günstige Angebote gibt‘s eigentlich (fast) immer, zumindest wenn man flexibel ist. Am besten die Fluglinien (z.B. Lufthansa, Singapur Airlines oder KLM/Delta) nach Angeboten durchstöbern und schnell buchen. Bisher bin ich noch immer unter 450 Euro/Nase für Hin- und Rückflug (direkt) geblieben. Aufenthaltsdauer 6-9 Tage sollten möglichst drin sein – ich persönlich ziehe nämlich immer den An- und Abreisetag ab.
Zwar kommen die Flüge in der Regel am Vormittag an, bis man allerdings in der Stadt ist, dauert es etwas. Zurück muss man, je nach Uhrzeit (Rush Hour) auch ausreichend Zeit einplanen.
So, Teil eins (der Flug) ist erledigt und jetzt ist das Hotel dran. Es scheiden sich in dieser Kategorie die Geister, denn man kann es niemanden Recht machen. Allgemein gesagt, die Hotels sind recht sauber, die “normalen” Zimmer sind allerdings eher klein (liegt an den hohen Wohnungspreisen).
Von der 4-Sterne Bleibe bis hin zur privaten Unterkunft war bei mir bisher alles dabei. Preislich war ich auch immer zufrieden, da man auch bei den Hotels gute Angebote im Vorfeld erwischen kann.
Noch ein paar Worte zur Auswahl der Bleibe. Hotels in Manhattan sind meist ein bisschen teurer, allerdings kann man dort alle Highlights gut zu Fuß erledigen. Hat man nicht viel Zeit oder ist zum ersten Mal in der Stadt, würde ich diese Variante empfehlen.
Wer etwas mehr von NYC (welches nicht nur Manhattan ist) mitbekommen möchte, der sollte sich ruhig in Brooklyn, Queens oder Staten Island einquartieren. Kleiner Tipp: Hotel sollte nicht zu weit zur U-Bahn Station liegen. Auch wenn es bei Google Maps nah ausschauen sollte, gelaufen wird in NYC noch genug.
Noch ein Tipp: Frühstück ist bei den Hotels meist nicht enthalten, kann aber häufig dazu gebucht werden. Meiner Meinung nach wird das überhaupt nicht benötigt, tappert lieber in eines der vielen Lokale und genießt den amerikanischen Flair, da hier auch viele Einheimische regelmäßig frühstücken. Alternativ sind in vielen Straßen Stände mit Bagels, Donuts oder Obst verbreitet, wo man was für das schnelle Frühstück findet.
Ich werfe nun ein paar Hotelnamen in die Runde: Marriott Downtown (85 West Street at Albany Street), Affinia 50 (155 East 50th Street), Holiday Inn Express Brooklyn Downtown (279 Butler Street, Brooklyn) oder bei Airbnb nach einem privaten Gästezimmer schauen.
Somit hätten wir die Hotelfrage auch geklärt, selbstverständlich füllen wir die ESTA Genehmigung im Vorfeld aus (mindestens ein paar Tage vor dem Flug), dann die Zollbescheinigung im Flieger und tappern nach der Landung zu den Damen und Herren der Homeland Security. Es könnte durchaus sein, dass es etwas länger dauert, bis man endgültig einreisen darf. Zwischen 20min und 3 Stunden Wartezeit war bei mir alles schon dabei.
Koffer schnappen und raus an die Luft. Auf dem Weg dahin könnte man schon in die erste Tourifalle tappen und beim erstbesten Chauffeur einsteigen, der sich anbietet, um zum Hotel zu kommen. Nix da, wir nehmen doch lieber ein Yellow Cap und fahren zum Flatpreis von 45$ ohne (!) Mautgebühren und Trinkgeld zum Hotel. Wir sind ca. 55$ los, dennoch ist das die günstigste Alternative, statt mit dem Erstbesten los zu tuckern.
Selbstverständlich kommt man auch mit den öffentlichen Verkehrsmitteln hin, ich rate davon allerdings ab, denn die U-Bahnen in NYC haben zwar ein großes Schienennetz und fahren zu jeder Tages- und Nachtzeit, sind allerdings recht eng und man bekommt leichte Probleme mit den Koffern – Aufzüge sind auch Mangelware. Ach übrigens, das Taxi kann auch per Kreditkarte gezahlt werden – hier werfe ich mal das Wörtchen “Service” in den Raum.
Tauscht für Euren Aufenthalt nicht zu viel Geld um, denn Bargeld ist relativ unwichtig und wird nur für Trinkgelder, Kleinkram unter 5-10$ oder am Hotdogstand benötigt. Auch im Supermarkt ist es üblich, mit Karte zu zahlen und falls das Bargeld doch gezückt wird und Kleingeld übrig bleibt, die Obdachlosen freuen sich über das Münzgeld.
Wenn der Taxifahrer unser Hotel gefunden hat, checken wir gemütlich ein, überprüfen das Zimmer und machen uns fertig, um die Highlights der Stadt zu erkunden. Meine Tipps dazu erfahrt Ihr in Teil 2.
Neuheiten – Messebesuch Ambiente in Frankfurt
Vom 11. bis 15. Februar fand die weltweit bedeutendste Konsumgütermesse, die Ambiente 2011 in Frankfurt statt. Diese beinhaltete drei große Bereiche: Dining (Produkte rund um den gedeckten Tisch, Küche und Haushalt, Geschirr, Besteck, Glas und Keramik sowie Haushaltsartikel mit insgesamt 2.131 Ausstellern), Giving ( klassische Geschenkartikel, trendige Lifestyleprodukte, Sammlereditionen, Kunsthandwerk, Papeterie, Spielzeug und Accessoires für Kinder, Schmuck, persönliche Accessoires sowie erstmals Beautyprodukte mit insgesamt 1.179 Ausstellern) und Living (Wohnaccessoires, Textilien und Möbel, Designprodukte, Outdoormöbel und -accessoires, Wohnkonzepte – von modern über avantgardistisch bis klassisch – , saisonale Dekorationen, Bilder und Rahmen sowie Leuchten mit insgesamt 1.073 Ausstellern).
Es war mir schon von Anfang an klar, dass ich mich auf den einen Bereich „Giving“ beschränken werde, da ich mir schon dachte, dass es wohl zeitlich etwas knapp werden könnte, wenn man sich allen drei Bereichen widmet. Aber was mich vor Ort erwartet hat, habe ich doch tatsächlich „etwas“ unterschätzt
. Denn am Ende habe ich in viereinhalb Stunden tatsächlich „nur“ den einen Bereich geschafft
.
Das Messegelände ist wirklich riesig, oder wie ich auch von Briten gehört habe: It´s so huge … Ich habe erst nur „huge“ verstanden und dachte schon Hugh Jackman ist da
, aber der war natürlich nicht gemeint, sondern diese waren ebenfalls von der Größe des Messegeländes beeindruckt. Auf insgesamt 320.000 Bruttoquadratmetern präsentierten 4.383 Aussteller aus 86 Ländern ihre Produkte auf dem ausgebuchten Messegelände.
Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Aber nicht umsonst ist die Ambiente die größte Konsumgütermesse der Welt! Der Internationalitätsgrad liegt bei mittlerweile rund 46 Prozent. Zu den Top-Five-Nationen gehören Italien, die Niederlande, Frankreich, die USA und die Schweiz.

Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Im Bereich Geschenke 2011 wird es ausgefallen, individuell und originell. Es wird u. a. auf Recycling gesetzt. Im Schmuckbereich sind weiterhin wandelbare Systeme, bei denen sich Ringe, Colliers und Armbänder (Bettelarmbänder) immer wieder neu gestalten und ergänzen lassen, voll im Trend. So lassen sich z. B. auch Reiseziele im Schmuck durch Charms verewigen und bilden so eine schöne Geschenkidee (also Ladies: Für den nächsten Urlaub braucht Frau natürlich ein Andenken und das meine ich nicht in Bild-Form
). Ein weiteres Thema im Bereich Schmuck ist der Materialmix: Hier werden geflochtene Lederarmbänder mit Perlen, Steinen oder Glas kombiniert und Edelsteine mit Satin oder Seide. Für mich auch weiterhin ein absolutes Muss: Schmuckstücke in Pavé-Fassung, damit es auch weiterhin schön funkelt und glitzert (Bling Bling!).
Zum ersten mal war auch der Bereich „Beauty & Bath“ vertreten. Dieser umfasste Beautyaccessoires, Düfte, Pflege- und Wellnessprodukte. Im Trend ist hier weiterhin die volle Duftpalette: Von Schokolade bis fruchtig, hier ist erlaubt, was (der Nase) gefällt.
Im Wohn- und Einrichtungsbereich sind bei vielen Ausstellern wieder die 50er Jahre angesagt, denn dort findet man Punkte, Streifen, Karos und zarte florale Muster auf Kissen und Tischdecken. Möbel kommen mit einem femininen Touch daher, gerne auch mal mit Schleifen dekoriert, verwendet wird viel helles Holz sowie farbiges Metall und Stahlrohr bei der Gestaltung von Stühlen und Regalen.

Quelle: Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Manche Produkte und Materialien bekommen eine zeitgemäße Neuauflage. So feiert beispielsweise die Kuckucksuhr erneut ein Comeback, das Vogelhäuschen gibt es jetzt auch in der Design-Version, die gute alte Kühltasche erscheint in neuen Farben und Formen und geht ab sofort auch als trendige Handtasche durch.
Und was lernen wir daraus? Alles kommt irgendwann einmal wieder
…
Technisches Know-how, Langlebigkeit und Gemütlichkeit stehen bei Tisch und Küche für 2011 hoch im Kurs. Im Trend ist z. B. gemeinsames Kochen mit Freunden oder der ganzen Familie.
Für das perfekte Ambiente sorgt natürlich der stilvoll gedeckte Tisch. Zur Sonntagstafel passt Keramikgeschirr das aussieht wie von Hand gemacht, fast wie Stück für Stück einzeln getöpfert. Dazu kommen beim Geschirr puristisches Design und ein gepflegter Landhausstil. Dabei wird z. B. Metall mit Holz kombiniert, wirkt somit modern und dennoch warm. Klassische Materialien wie Keramik und Ton, überzeugen durch kräftige Farben wie Rot und Olivgrün. Silber und Weiß sind aber ebenso gefragt wie Pastelltöne in allen Nuancen.
P.S. Autor: S. B.
Spielwarenmesse 2011 Teil 2
Montag, einer dieser herrlichen Tage. Doch nur, wenn das Wetter schön ist und man erneut diese tolle Spielwarenmesse besuchen darf.
Mittlerweile weiß ich auch wo die Chinesen zu finden sind, um ihnen weiträumig aus dem Wege zu gehen. Nur weil die Industrie darin das Land der Zukunft sieht, muss ich dem noch lange nicht zustimmen. Vermutlich ist das verwendete Holz zu 100 % naturfrei – ist allerdings ein ganz anderes Thema. Anyway, wie im letzten Blogeintrag auch, möchten wir das Positive – welches auch mehrfach überwog – in den Vordergrund heben. Auf geht’s!
Schauen wir doch einfach einmal in die Ecken, welche am Donnerstag (Teil 1 des Messebesuches) zu kurz kamen. Ja, was entdeckte denn der kleine olschi an einem Stand!? Es handelte sich um Schlitten! Ja, allerdings nicht irgendwelche Schlitten, sondern um traditionelle amerikanische Holzschlitten. Natürlich ist der Winter hier (Gott sei dank) schon vorbei, allerdings kommt mit 100 %iger Sicherheit der nächste Winter bestimmt. Ich finde, es ist ein super Geschenk für Klein und Groß! Wer erinnert sich nicht gerne an seine Kindheit zurück?! Für mich war es immer ein Highlight, mit dem Schlitten möglichst schnell den Berg hinunter zu fahren. Vermutlich ist das Gefühl bei diesen Schlitten noch viel besser, denn man sitzt viel tiefer und kann selbstverständlich auch kopfüber den Hang bezwingen. Wer mehr über die nachhaltigen Schlitten erfahren möchte, ist hier richtig.
Auf dem Weg zum Termin kam mir dann doch der Tessloff Verlag dazwischen. „Was ist Was“ wird euch doch sicherlich etwas sagen. Ja, genau an diesem Stand musste ich kurz halten und quatschen. Ich erinnere mich super gerne an Band eins „Unsere Erde“, welcher auch bei mir zu Hause zu finden ist. Einfach nur herrlich!
Dank meines grandiosen Orientierungssinnes (Insider wissen, was es damit auf sich hat) kam ich an weiteren interessanten Ständen vorbei, welche mir am vergangenen Donnerstag nicht ins Auge fielen. Da hätten wir zum Beispiel „Mr. Answer“, welche Kugelschreiber mit Stadtführer oder Infos für die Schule anbieten.
Schnell weiter – wir hatten doch keine Zeit – um den geplanten und auch gleichzeitig wichtigen Termin wahrzunehmen. Ich wollte doch auch ganz genau erklärt bekommen, aus welchem Grund der „Toy Award“ vergeben wurde. Richtig, wir kommen zu Playmobil, einem weiteren Highlight auf der Spielwarenmesse mit dem Gewinner des Awards „Future Planet“! Auch im Jahr 2113 stehen sich Gut und Böse gegenüber und kämpfen um lebenswichtige Ressourcen. Mich persönlich musste man fast wegzerren, denn ich wollte doch noch etwas länger spielen, durfte allerdings nicht mehr.
Das ganze Set von Future Planet erscheint zwar erst Mitte September, dennoch lohnt es sich zu warten. Das Schöne an der ganzen Warterei ist, dass zwischendurch auch noch ein paar Neuerscheinungen kommen werden – und zwar für alle, egal ob Jung oder Alt!
Alles in allem war es eine super Spielwarenmesse 2011 mit vielen tollen neuen, aber auch alten Highlights. Dem kleinen olschi hat es wieder sehr gut gefallen, er freut sich bereits auf die Spielwarenmesse im nächsten Jahr!
Erste Eindrücke der Spielwarenmesse 2011
Die Augen leuchten, die Hände werden schon langsam feucht, die Aufregung wird stärker. Dies konnte ich alles bei mir aber auch bei den Besuchern feststellen, als sie die heiligen Hallen der Spielwarenmesse betraten. Ja, es handelt sich um eine Fachmesse, dennoch war dieses Glänzen in den Augen der Fachbesucher vorhanden. Einfach nur schön!
Allerdings gab es nicht nur immer positive Ereignisse. Ich wollte ja erst nicht darüber schreiben, denn es ist Energieverschwendung, doch könnt/dürft/sollt ihr ruhig auch wissen was passiert ist – ja, ich mache es kurz!
Unsereins wollte zu Carrera, fragte an der Rezeption in meiner überaus freundlichen Art und Weise an und wurde mit den Worten „Haben sie einen Termin?“ begrüßt. Oha dachte ich, da ist jemand sehr gut gelaunt. Nein, ich durfte einfach nicht rein in die gute Stube. Ist normalerweise auch ok und wird von mir akzeptiert, doch ich finde es schon super frech und arrogant von den Österreichern. Klingt hier nicht so tragisch, die Lage vor Ort war eine andere.
Anyway, will mich nicht mit so etwas herumschlagen müssen, denn es war (wie letztes Jahr auch schon) einfach super auf der Spielwarenmesse!
Als nächstes musste der Stand von Margarete Steiff aufgesucht werden. Ich persönlich liebe ihre Teddys, denn mein allererster Teddy war auch aus ihrem Haus. Er lebt übrigens noch immer, hat sich allerdings in eine Höhle zurückgezogen und scheint sich dort auch wohl zu fühlen. Zurück zur Messe und somit auch zu Steiff. Kinder, ich habe mich doch ein wenig verliebt. Ja, es ist einfach so. Der kleine Dante Teddy besteht aus einer ungewöhnlichen Grünfärbung seines Mohairfells und ihn gibt es nur 1500 mal auf dieser/unserer Welt. Wollt ihr noch mehr Infos haben? Es handelt sich um ein Kurzfell, welches nach einer alten indonesischen Batik-Technik gefärbt wurde. Nicht nur das, denn er kann seinen kleinen Kopf drehen und seine Nase + Klauen sind handgestickt. Ich persönlich stand mindestens 30 Minuten vor ihm, um ihn zu beobachten. Ich habe mich allerdings nicht getraut ihn „anzusprechen“ oder sogar „anzufassen“. Pssst: Wollte ihn schnappen, ging aber auch nicht.
Damit ihr wisst wie der Kleine ausschaut, gibt es natürlich auch ein kleines Bildchen:
Nach einer super spannenden Unterhaltung von einem Steiff-Mitarbeiter, konnte ich mich vorerst verabschieden (komme aber bald wieder) und tapperte weiter Richtung Holzspielzzeughalle. Auf dem Weg dahin entdeckte ich einen kleinen Stand mit merkwürdigen Zeitmessern. Da genug Zeit vorhanden war, schaute ich mich etwas näher um und erkannte, dass es sich um DGT handelte. Unter den professionellen Schach-Spielern dürfte es ein Begriff sein, denn DGT stellt zertifizierte Schach-Uhren her (Ende der kurzen Exkursion). Mir fiel allerdings ein kleiner Würfel mit Zeitangaben auf, welcher für Schach recht ungeeignet schien. Es stellte sich nach einem netten Gespräch heraus, dass es sich um einen Multiplayer-Spiel-Timer handelte. Ganz verwirrt fragte ich, was es mit diesem Ding überhaupt auf sich habe und mir wurde erklärt, dass es im Grunde genommen eine Sanduhr mit mehr Möglichkeiten in digitaler Form ist. So sieht das Ding aus:
Mit diesem neuen Wissen ging es nun endlich weiter Richtung Holzspielzeug. Ich liebe diese Halle (mal abgesehen von den kopierenden Chinesen). Es handelt sich noch um handwerkliche Kunst aus einem natürlichen Produkt und das Geniale ist, dass viele dieser Spielzeuge von behinderten Menschen produziert wurden. Egal ob es ein Holz-Tetris oder ein recht einfaches Spiel wie Flitzpuck ist. Letzteres durfte ich selbst spielen – welche Spaß! Bild zum Spiel ist hier zu finden .
Der kleine olschi schaute auf die Uhr und stellte fest, die Zeit verging mal wieder. Hopp hopp, weiter gings. Durch die Halle mit dem Karnevalszeug und dem diversen chinesischen Müll, kam ich nun in Halle 12, oder besser gesagt Halle 12.2. Die Insider wissen, es handelt sich um eine besondere Halle und ein außergewöhnlicher Duft strömte entgegen. Richtig, es handelte sich um die berühmte LEGO-Luft. Ich war noch nicht drinnen, konnte allerdings schon die glänzenden Augen der ankommenden neuen Besucher sehen. Herrlich!
Das grelle Gelb mit dem kleinen weißen Schriftzug auf rotem Hintergrund ist einfach eine wahre Pracht. Wer hat nicht schon als kleiner Zwerg mit den Lego-Steinen gespielt? Wie dem auch sei, nach einer ganz kurzen Wartezeit durfte ich die heiligen Hallen betreten und die Neuigkeiten bestaunen. Die Frage war: „Ist es mögliche, den Raupenbagger zu übertrumpfen?“ Hm, übertrumpfen wird sehr schwer möglich sein, aber es wird etwas anderes/neues für die Lego-Technik-Freunde geben. Selbstverständlich hat sich die kleine Lego-Familie auch dieses Jahr wieder eine Neuheit überlegt – die „Ninjago – Master of Spinjitzu“ ist eine kleine Welt mit dieser besonderen Kampfkunst.
Was gibt es noch Neues in der großen Lego-Welt? Wird natürlich nicht alles verraten. Ich weiß nur, dass sich die Star Wars Freunde sowie auch die „Hollywood-Gang“ sehr auf das Jahr 2011 freuen dürfen. An Lego: Vielen Dank für die kleine aber super interessante Führung!
Als unsereins mit Lego am Ende war und die kleinen Äuglein nur so strahlten, stellte ich fest, dass der Tag schon recht weit voran geschritten war und somit tapperte ich mit diesen super schönen Eindrücken auch wieder von dannen, um in den nächsten Tagen nochmals an den Ort der Kinderwünsche zurückzukehren.
Taschentipp der ganz besonderen Art
Ich war wieder einmal dabei, das ganze Internet nach einer kleinen Inspiration durchzublättern, um einen kleinen Blogpost zu verfassen. Irgendwie wollte mir dies nicht so recht gelingen. Aus diesem Grund entschied ich mich, die nähere Umgebung durchzustöbern.
Zack, da war es auch schon geschehen, ich las einen morgendlichen Kaffee-Gruß bei Twitter und schaute mich daraufhin kurzentschlossen in diesem Online-Shop um.
Ihr werdet es nicht glauben, aber bei einem Produkt bin ich hängengeblieben und zwar ist es diese Tasche:
Natürlich ist die Tasche nicht für mich, wäre ja noch schöner. Ebenfalls ist sie auch nicht für meinen Engel, denn der Schrank platzt jetzt schon aus allen Nähten. Darf jetzt nur hoffen, dass sie diesen Blogeintrag nicht lesen wird. ![]()
Warum ich genau von dieser Tasche so fasziniert bin? Es ist mein Bauch! Dieser hat mich bisher in Stylingfragen noch nicht getäuscht. Für mich gibt es drei Stufen bei einem Produkt, in denen sich schnell herauskristallisiert, ob ein Produkt gefällt oder nicht. Stufe 1: Das Produkt gefällt überhaupt nicht, wird somit auch nicht gekauft oder empfohlen oder in sonstiger Weise für positiv befunden. Stufe 2 ist so ein Zwischending: “Ja, es gefällt schon aber irgendwie…ach, ich schau mich nach einer Alternative um” oder “Ja, es würde zu den anderen Teilen passen – hm, doch irgendwie nicht”. Zusätzlich werden alle Vor- und Nachteile noch gegenübergestellt. Ich nenne diese Stufe auch gerne die “Naja-Stufe”. Kommen wir zu Stufe 3, welche euch sicherlich auch bestens bekannt ist. Diese letzte Stufe ist sozusagen der Brunftschrei des Fashionliebhabers im Allgemeinen, es ist sozusagen auch der Stich mitten in das Herz.
Richtig! Bei dieser Tasche konnte Sina den Brunftschrei sicherlich hören. Die Vorteile, dass sie zu 100 % ökologisch, sozial und transparent sind, schieben wir kurz zur Seite, denn dies dürfte mittlerweile bekannt sein.
Für mich geht es um das Design, die Farbe, die Materialien, das Besondere, einfach das Gesamtpaket und mein Bauchgefühl!
Ich bin mir sicher, dass diese Tasche an einer schönen Frau mit Sicherheit auffallen wird. Gedanklich gehe ich sogar einen Schritt weiter und sage, wer mit dieser exklusiven Tasche in den Modemetropolen (und sonst auch) unterwegs ist, kann stolz auf dieses Produkt sein.
Ich bin noch immer von den Materialien begeistert…
Wer eine noch genauere Beschreibung oder sie gleich erwerben möchte, sollte diesem Link folgen!! Hopp hopp!
Junkies der anderen Art – Pflegetipps, oder so.
Jeder von uns hat normalerweise zwei Stück und benutzt diese sehr oft um verschiedenen Tätigkeiten nachzugehen. Es befinden sich zusätzlich noch 5 Finger an jeder Hand. Unglaublich, was sich die Natur dabei gedacht hat.
Selbst im zarten Alter von nicht einmal einem Jahr werden diese kleinen Händchen schon ausgiebig trainiert und ausgebildet. Da sage noch jemand wir benötigen keine Bildung! Dies könnt, bis ins hohe Alter weitergehen, denn der Mensch lernt nie aus.
Das Schöne bei den sogenannten Promis ist auch, dass die Hände meistens nicht geschminkt oder selten operiert sind. Somit kann man das wahre Alter ganz leicht erkennen und kann sich den Rest denken. Hände verraten sehr viel über das Alter!
Aber wie können wir unsere kleinen, feinen Händchen denn am besten schützen? Die Einen sagen: Nicht mehr arbeiten und die Anderen sagen: Eincremen und pflegen.
Schon einmal versucht ohne Hände etwas zu tun? Somit hat sich Punkt eins schon in Luft aufgelöst.
Ich persönlich bin auch einer dieser Handcremejunkies. Ohne geht irgendwie nicht mehr, denn ich mag es überhaupt nicht, wenn die Hände ausgetrocknet sind. Punkt!
Zusätzlich weiß ich, dass ich als Mann nicht alleine dieser Meinung bin. Ich habe einige Männer kennengelernt, welche sich auch eincremen und pflegen.
Eine gute Handcreme sollte meiner Meinung nach super schnell einziehen, denn wer hat schon Lust einen halben Tag mit fettigen Fingern durch die Gegend zu laufen!? Zusätzlich sollte die Handcreme natürlich die Hände auch lange geschmeidig halten. Der dritte, für mich wichtigste Punkt ist, dass die Hände natürlich schön gepflegt und mit der nötigen Feuchtigkeit versorgt werden.
Kleiner Tipp: Vor dem Kauf die Handcreme testen und dann erst zuschlagen. Meine letzte Erfahrung mit einer Handcremeprobe, nachdem ich mein Auge gerieben habe: Zwiebel schnibbeln ist nichts dagegen!
Fazit: Jeder muss für sich selbst die richtige Handcreme finden um die kleinen Batschehändchen richtig zu verwöhnen.
Ohne Strom nix los!
Aus aktuellem Anlass entsteht im nachfolgend ein Energiepost aller erster Güte. Kurze Selbstbeweihräucherung meinerseits, bitte umgehend weiterlesen.
Wie wir alle wissen ist ohne Strom nicht viel möglich. Ich kann mir keine Haare mehr föhnen, kann keine heiße Schokolade trinken, kann diesen Blogeintrag nicht verfassen, DER Bagger fährt nicht, somit kann die Umgehungsstraße nicht fertig gestellt werden und viele andere Dinge wäre nicht möglich.
In der heutigen Zeit wird zusätzlich über die Laufzeitverlängerung der Kernenergie und Ökostrom gesprochen, die Vor- und Nachteile werden heftig diskutiert und trotzdem kommt der Strom weiterhin aus der Steckdose. Kurzes persönliches Statement von mir: Solange die Grundversorgung ohne Kernenergie nicht gewährleistet ist, wird diese (leider) noch benötigt.
Trotzdem möchte mein aktueller Stromanbieter die Preise 2011 nach oben schrauben. Natürlich verstehe ich dies auch, denn alles wird teurer und Strom muss auch produziert werden. Kein Thema dachte sich der kleine olschok. In Zeiten des Internets ist alles viel einfacher, somit verglich ich die verschiedenen Stromanbieter im Internet.
Als hilfreich erachte ich Verivox!
Es funktioniert ganz einfach: Postleitzahl, jährlicher Verbrauch in kWh eingeben, den aktuellen Tarif auswählen und auf “Tarif berechnen” klicken.
Schon erscheinen die passenden Angebote. Jeder kann selbst entscheiden, ob er Vorauskasse oder Tarife mit Kaution berücksichtigen möchte. Ich persönlich werde niemals eine Vorauskasse oder Kaution über den Zeitraum von einem Jahr tätigen. Diese Firma kann sehr schnell insolvent werden und schon ist das vorab gezahlte Geld weg.
Sobald die interessanten Tarife verglichen werden, sollte die Homepage der relevanten Anbieter aufgesucht werden. Der Grund dafür ist einfach, Verivox (oder auch die anderen Vergleichsseiten) beziehen diese Daten auch nur von den verschiedenen Anbietern. Es ist somit möglich, dass diese Daten evtl. nicht aktuell sind. Wir wollen ja auf der sicheren Seite sein.
Nun sind wir einen Schritt weiter und müssen nur noch den geeigneten Anbieter + Tarif auswählen, den Vertrag ausdrucken, nochmals vergleichen und ausfüllen.
Beim Ausfüllen nur Zählernummer und den aktuellen Anbieter angeben und abschicken.
Hinweis: Es hört sich einfach an und ist auch relativ einfach, dennoch bitte immer genauestens den Vertrag und die “Allgemeinen Geschäftsbedingungen” lesen
Fazit: Zack, wieder einiges im Jahr an Geld gespart!
Shoppen und Schlemmen in Rom? Aber wo!?
Der Meister der Schoki und Stimmungsbombe olschok bat mich einen Beitrag für seinen Blog zu verfassen und natürlich ließ ich mich nicht lange bitten.
Das Thema war nicht vorgegeben und da ich wie Heiko großer Süßigkeitenliebhaberin, Design/Styleenthusiastin und dazu auch Städtereisenfan bin, gibt’s einfach einen lustigen Mix von meinen Favs für euch!
Über die Stadt der Liebe wisst ihr sicher genug, aber heute soll es um die Stadt meiner Liebe gehen: ROM. Denn wie sagt man so schön “Tutte le strade portano a Roma”.
Die ewig antike und doch so moderne Stadt hat viel mehr zu bieten als nur die Spanische Treppe und den Trevibrunnen, ja genau, wo wir gleich beim Trevibrunnen sind, wenn ihr euch vor dem selben befindet, dreht euch einmal kurz um und blickt links über eure Schulter: Finden werdet ihr einen meiner bevorzugten Schuhläden in Rom, nämlich Sore. Sore hat sich spezialisiert auf den Verkauf von Nachahmungen bekannter Designerschuhe, aber bietet auch eigene Kreationen an, ebenso wie Ledertaschen und Accessoires, täglich geöffnet von 09:30-19:30 beim Piazza di Trevi 97. Und wer jetzt glaubt es müsste an diesem exklusiven Ort, an dem täglich zehntausende Touristen den Trevibrunnen bestaunen teuer sein, der irrt gewaltig. Bei meinem ersten Besuch noch zu DM Zeiten also ca. 1998 hab ich damals Herzsandaletten zu einem unschlagbaren Preis von 40 Deutschen Mark erstanden ebenso wie edlere Lederloafer zu einem etwas teureren Preis von 80 DM.
Aber auch vor einem Jahr habe ich dem Laden (nunmehr zum 6x Mal) einen Besuch abgestattet und alle meine Mitreisenden überreden “können” (das war nicht schwer) sich Schuhe dort zu kaufen, Ihr findet dort in jedem Style und in jeder Preiskategorie etwas. Man kann sich durchaus dort ab 20 Euro schon Schuhe kaufen. Ob edel für den Abend, leger für den Weggehabend mit Freunden oder einfach nur weil ihr Schuhe braucht (Frau kann ja nicht genug Schuhe haben!).
Und noch ein abschließender Tipp, probiert die Schuhe eine Größe kleiner, mir waren sie leider in der Größe, die ich in Deutschland trage, etwas zu groß. Keine Sorgen meine lieben Damen, die Größen beginnen bei 34 und gehen bis weit über 40. Aber auch die Wünsche der Männer kommen bei Sore nicht zu kurz!
Wenn ihr dann noch etwas Geld übrig habt, gleich noch eine (statt vieler) Eisdiele, die es mir angetan hat.
Nahe des Pantheon befindet sich die Gelateria della Palma (Via della Maddalena 20), dort muss man gewesen sein, leider wird man besonders am Abend nicht alleine dort die ca. 150 Eissorten bewundern und genießen können, denn je später der Abend desto mehr Römer holen sich hier ihre dolci.
Ein Dank für das Bild geht an @thesuingone
Und wer mit einer schönen Lederjacke nach Hause zurückkehren will, der sollte bei Gerárd am Piazza San Silvestro 1 vorbei gehen. Ein kleiner ruhiger Laden am vielbefahrenen und lauten Eck des Platzes San Silvestro. Hier findet ihr alles was das Herz begehrt ob Rocker Style, Lederhandschuhe oder einfach nur eine edle Lederjacke, und natürlich fast alles zu einem erschwinglichen Preis. Das Personal ist sehr hilfsbereit und freundlich. Also traut euch und geht rein, wenn ihr des Weges kommt! Meine damals dort – vor 12 Jahren – erstandene Lederjacke lässt keine Alterserscheinung sehen! Und die Farbe (ein tolles braun) ist einfach nur unschlagbar schön!
Abschließend könnt ihr den Abend mit einer fantastischen Weinprobe bei Vino Roma verbringen, leider hatte ich noch nicht das Vergnügen, aber alleine Hande Leimers Weintipps, die sie unter @vinoroma auf Twitter gibt, gefallen mir persönlich sehr gut!
Zu finden ist Vino Roma einen Steinwurf vom Corso und der Engelsburg entfernt am Lungotevere dei Mellini 10, unter der Homepage www.vinoroma.com könnt ihr gleich einen Weintestung buchen.
Habt ihr auch irgendwelche Tipps, wo ihr am liebsten in Rom Eis essen geht, oder wo ihr gerne shoppt? Dann los nix wie her mit euren Tipps! Und viel Spaß beim ausprobieren meiner Vorschläge! Benvenuti a Roma!
Eure Evelyn




































